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Memoiren

Die Memoiren van Müller-Lüdenscheid und Bileams Esel.

Günther Grass, „Hundejahre“, letzter Satz: „Jeder badet für sich.“

Ich habe den Satz gelesen (auf FB, jemand hatte das Rätsel aufgegeben, aus welchem Buch der Satz stammt) und mußte direkt an Loriot denken. Sicher wäre dies der richtige Schlußsatz der Memoiren des Herrn Müller-Lüdenscheid in seiner Badewanne. Früher war mehr Badeschaum und die Entchen waren gelber. Alle meine Entchen schwammen auch nicht auf dem See, sie durften nie über den Badewannenrand hinausblicken. Badesalz ist verpönt und das zu Recht, diese Hessen zeigten kein Erbarmen und kamen nicht zu spät, um die Welt mit dem schlechtesten jemals gedrehten Film zu ärgern. Nie zuvor oder später wollte ich einem Filmverleih so in die Stiefel kacken, wie nach dem Besuch von „Abputzen auf Hessisch-aso“. Katzenklo würde nicht reichen und niemand kocht hier Reis.

Bileams sprechender Esel wurde laut jüdischer Tradition bzw. dem Talmud von Gott aus dem Leben befreit, um nicht zur Schau dienen zu müssen. Ein wenig wie Lord F. in Shrek, der den magischen Esel auch verschwinden lassen wollte. Im Sumpf. Ein Himmelreich für eine Badewanne. Ohne eine Susanna, bringt ja nur Ärger. Quietscheentchen, darüber kann man streiten. Mit Ernie zum Beispiel. Oder Müller-Lüdenscheid.

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