Medien,  Rezensionen

Jeden Tag Kindergarten

Immer das Gleiche, jeden Tag. Und täglich grüßt das Murmeltier, jetzt auch in Kindergarten und im Tatort. Die Kritiken des letzten Tatorts waren größtenteils postitiv (zumindest die Kritiken, die ich gelesen habe) und über allem schweben die Filmtitel „Murmeltiertag“ von 1993 und ein wenig „Lola rennt“ (1998).

Murot und das Murmeltier ist ein selten kurzweiliger Tatort, zum lachen wie sonst nur bitterböse britische Komödien. Nicht wirklich nachdenklich, wenig Tiefgang. Lediglich der jüngtse Nebendarsteller darf mit Murot kurz über den Sinn und Unsinn des Lebens in Dauerschleife sinnieren.

Musik und Bilder waren großartig aufeinander abgestimmt, großes Kino. Die Selbstrefelktion mit Tatortschnitten und Sanitätern, die über Krimis diskutieren, ein Spiel mit sich selbst. Der Hauptdarsteller: relativ schnell war er gebrochen und hat sich dem Spiel hingegeben und ist aus der Rolle gefallen und hat mit Torte geworfen. Das ist wohl leider dem 90 Minutenformat geschuldet, dass in diesem Falle ein etwas enges Korsett war. Ein paar Runden extra hätten es ruhig sein können.

Ich hab jetzt Lust auf mehr und zum Glück habe ich die Tage auf Netflix die Werbung zu einer neuen Serie entdeckt, die anscheinend auch mit dem Murmeltiertagsthema auf Coen-Brüder-Manier umzugehen scheint. Ich bin mal gespannt….

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