Elisabeth,  Ulrich,  Waldorf und Salat

Was bitte ist „zu viel Käse“?

Manche völlig unbedeutende Dinge gehen einem auch nach vielen Jahren nicht aus dem Kopf. Und es sind immer die gleichen Trigger, die die Erinnerung wach rütteln und wenn man Glück hat, dann hat man sogar jemand, der die gleicher Erinnerung teilt – was doch interessant ist, dass die gleiche unbedeutende Erinnerung bei mehr als einer Person haften bleibt.

Bei ist es Käse. Käse auf der Pizza, Käse für’s Risotto, Käse geraspelt, Käse geschmolzen. Er erinnert mich an einen Samstagmittag im TSG in Erlangen, an ein Seminar der Christlichen Publizistik bei Ihrer münzfrommen Leiterin und ihren unterwürfigen Jüngerinnen und an Pizza. Die beste Pizza in Erlangen, weil dick, dick und dick mit geschmolzenem Käse bedeckt.

Die Damen der Abtielung waren sich alle einig: zu viel Käse. Nur meine damalige Freundin und ich haben unsere Pizzen gegessen – eben wegen dem Überfluss an Käse.

Heute denke ich oft an diesen merkwürdigen Tag zurück und meine damalige Freundin mit mir.

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