Waldorf und Salat,  Weltsicht

Ravioli

Es war 1984, da flimmerte die Serie Ravioli die deutschen Mattscheiben. Kurz zusammengefasst geht es darum, dass ein paar Kinder drei Wochen alleine zu Hause verbringen und sich in dieser Zeit nur von Ravioli (aus der Dose) ernähren wollen, um so Haushaltsgeld (für „wichtigere“ Dinge) zu sparen.

Neben allen möglichen Eskapaden und Problemen, sowohl der Kinder zu Hause, als auch der Eltern, die ein Preisausschreibenresie genießen, stehen auch die Dosen Ravioli im Brennpunkt, denn nach einer Weile wird dieses Doesenfutter doch zur Last und nicht mehr zur Lust. Die Idee einerBottle-Party, bei alle etwas zum essen mitbringen sollen, gerät leider zum Rohrkrepierer, weil jeder denkt, dass eine Dose Ravioli was tolles zum mitnehmen ist….. dies und Ravioli im Haar sind Runninggags der Serie aus der Feder von Altmesiter Justus Pfaue.

Warum ich das schreibe? Ich habe neulich zwei Dosen Ravioli erstanden, aus Nostalgie, schließlich war auch für mich als Kind in den 80ern Ravioli der Inbegriff kulinarischer Wohltat. Natürlich aus der Dose! 

Meine Kinder, genauer meine Söhne, haben nun beide diese Woche ihr kulinarisches Erbe sehen lassen: während der eine Toasties mit „was eine Delikatesse“ genossen hat, möchte der andere unbedingt wieder diese leckeren Nudeln in der Tomatensoße – Ravioli.

Kindermund tut Wahrheit kund, auch wenn noch Nudeln drin hängen? Vielleicht. Trotydem: Fertiggerichte und warme Toastbrote (Panini im Besten Falle) sind nicht das, was ich mich unter wirklich leckerer und gesunder Ernährung vorstelle.

Es gibt heute Abend wieder Nudeln – Penne – getrocknet aber daf[r mit selbstgemachter Soße und frisch geriebenem Käse. Trotzdem werde ich demnächst mal wieder Ravioli kaufen. Aus Gründen der Nostalgie und weil diese Form Junkfood dann ab und zu doch mal lecker ist ungeachtet Ihres Rufs.

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